Veröffentlicht am 9. Juli 2020

7 wichtige Punkte für das Gelingen von Remote Arbeiten

Remote Arbeiten ist Trend. Die Zahl der Remote Jobs ist seit Beginn der Corona-Krise weiter nach oben geschnellt. Doch auch ohne den Sonderfaktor Corona ist und war das Home Office gerade bei jungen IT- und Engineering-Spezialisten äußerst beliebt. Aber auch bei vielen älteren Fachkräften wächst der Wunsch zumindest gelegentlich aus dem klassischen Büro auszubrechen.

Remote Arbeiten gilt als Chance für eine ausgewogene Work-Life Balance. Weniger pendeln, mehr Flexibilität ist das Motto.
Viele Unternehmen wollen ihren begehrten IT-Spezialisten und Engineering-Führungskräften entgegenkommen.

Doch bevor Sie auf Remote Arbeiten umstellen, sollten folgende 7 Punkte geklärt werden:

1. Haben Sie geeignete Mitarbeiter fürs Remote Arbeiten?

In weit verteilten Teams ist Teamfähigkeit und Eigeninitiative jedes Einzelnen gleichermaßen gefragt. Dies gilt in ganz besonderem Maße, wenn zu verschiedenen Zeiten gearbeitet wird und natürlich bei multinationalen Unternehmen, wenn Aufgaben über verschiedene Zeitzonen verteilt werden. Fachkräfte für Remote Jobs sollten schriftlich wie mündlich gut kommunizieren können.

Die prinzipielle Eignung für Remote Jobs sollte bei allen Neuanstellungen schon geprüft werden. Zudem könnten neue wie vorhandene Mitarbeiter fürs Remote Arbeiten geschult, gefördert und qualifiziert werden.

2. Wer hat überhaupt Anspruch auf Remote Arbeiten?

Prädestiniert für das Einrichten von Remote Jobs sind Unternehmensbereiche und Abteilungen, in denen sich die Arbeitsresultate qualitativ und/oder quantitativ gut darstellen lassen. Außerdem sollte die Arbeit ohnehin schon weitgehend digitalisiert sein.
Alle Regelungen sollten klar und für jeden nachvollziehbar sein. So entstehen keine Ungerechtigkeiten. Gut für die Zufriedenheit Ihrer Mitarbeiter und für deren Produktivität.

3. Wie funktioniert das Remote Arbeiten rechtlich und organisatorisch?

Sollten Verträge für das Remote Arbeiten angepasst werden? Ist der Betriebsrat an Bord? Wie viel Anteil soll Remote Arbeiten an der Gesamtarbeitszeit haben? Wie, zum Beispiel über welche Software-Tools, werden die Abwesenheiten vom Büro verwaltet? Wann, wo und über welche Kommunikations-Kanäle sind die Mitarbeiter erreichbar? Wie funktioniert das Onboarding neuer Mitarbeiter bei Remote Jobs? -Lesen Sie dazu unseren Blog-Beitrag: Onboarding in Corona-Zeiten. So gelingt es im Home Office.

4. Sind die technischen Infrastrukturen vorhanden?

Dies gilt Im Home Office oder unterwegs, zum Beispiel auf Dienstreisen, aber natürlich auch für die Schnittstellen im Unternehmen selbst. Ist die Datenübertragung, die Kommunikation im Internet und Intranet ausreichend gesichert? Schutz von Betriebsgeheimnissen und Patenten und der Schutz von persönlichen Daten von Kunden, Lieferanten und Mitarbeitern sind elementar.
Statten Sie alle Mitarbeiter mit leistungsstarker, gesicherter Hardware und Software aus. Fördern Sie eine ergonomische, produktive Arbeitsumgebung. Ihre Fachkräfte werden es Ihnen durch mehr Motivation und bessere Konzentration danken.

5. Ist die passende Software ausgewählt?

Kommunikation ist extrem wichtig für das Gelingen des Remote Arbeitens. Programme und Apps wie Skype, TeamViewer, Google Docs, Slack, HipChat, Basecamp, Trello sind populär. Doch das darf nicht das einzige Kriterium für die Auswahl sein. Für Unternehmen muss Sicherheit, Stabilität, gute Bedienbarkeit und Funktionalität bei der Software im Vordergrund stehen.

6. Ist regelmäßiger Austausch garantiert?

Wann und mittels welcher Tools finden virtuelle Teamtreffen statt? Wie ist der Austausch zwischen einzelnen Gruppenmitgliedern geregelt. Gibt es einen Zeitplan?
Meetings sind essentiell, damit ein Team zusammensteht. Deshalb sollten in regelmäßigen Abständen auch reale Zusammentreffen, zum Beispiel in der Firmenzentrale, stattfinden.

Aber auch auf virtueller Ebene lässt sich einiges tun für optimalen Zusammenhalt: Bei Westhouse haben wir als eine einfache Maßnahme einen Instagram Clone programmiert, um den persönlichen Austausch zwischen den Kollegen aufzulockern. – Lesen Sie dazu: Praxis-Case Digitalisierung: Full Stack Developer klonen.

7. Sind Ihre Führungskräfte bereit?

Auch Ihre Führungskräfte müssen für ihren Remote Job bereits sein. Sind Ihre Manager selbst mit dem Remote Arbeiten und seinen Erfordernissen ausreichend vertraut? Geben Sie Mitarbeitern genug Eigenverantwortung? Micro Management ist out beim Remote Arbeiten. Kommunizieren und Motivieren sind in.

Gleich wie Ihr Unternehmen arbeitet, ob remote oder klassisch: Westhouse Consulting und Westhouse Engineering finden für Sie die passenden IT- und Engineering-Spezialisten und Führungskräfte. Besuchen Sie unsere Seite für Unternehmen und kontaktieren Sie uns. Unsere Berater helfen Ihnen schnell und kompetent weiter.

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