Gepostet am 14. August 2018

Das Internet der Dinge hat den Mittelstand erreicht – diese Chancen bieten sich für Freelancer

Das Internet der Dinge erreicht den Mittelstand. Waren es im Jahr 2016 nur 15 Prozent der Unternehmen, die sich mit dem Thema beschäftigt haben, sind es 2018 bereits 37. Und das ist nur der Anfang, denn bis zum Jahr 2020, so schätzen Brancheninsider, soll es über 20 Milliarden Geräte geben, die im Rahmen des IoT miteinander verbunden sind. Für IT-Freelancer eröffnet das neue Chancen auf Projekte und Tätigkeitsfelder, denn das IoT wird gerade für Unternehmen aus dem Mittelstand immer wichtiger werden – und die benötigen qualifizierte Fachkräfte.

Mit dem IoT wächst auch die Nachfrage an Personal

Die Digitalisierung und damit auch das Internet of Things ist im deutschen Mittelstand angekommen. Firmen verwenden beispielsweise Sensoren an ihren Produktionsmaschinen, die mit anderen Maschinen in Kontakt stehen, um ihre Abläufe zu optimieren und den Gewinn zu maximieren. Für Freelancer aus dem IT-Sektor heißt das, dass sie sich auf weitere spannende Projekte freuen können. Denn mit den technischen Anforderungen steigt auch die Nachfrage an technisch qualifiziertem Personal.
Übrigens: Unternehmen, die auf der Suche nach Fachkräften und Fachkräfte, die auf der Suche nach neuen Projekten sind, sollten sich unbedingt bei uns umschauen.

Datenanalyse im IoT: Die verschiedenen Plattformen

Beim IoT fallen, wie bei vielen anderen digitalen Anwendungen auch, massenhaft Daten an – und die wollen analysiert werden. In der Regel funktioniert das über spezielle Plattformen. Und genau das ist eine große Chance für Freelancer: Aktuell gibt es noch keine Plattform, die alle Anwendungen und Funktionen, die mit dem IoT möglich sind, auf einmal leisten kann. Das wird nach Ansicht vieler Branchenkenner aber nicht mehr lange so bleiben. So wird es vermutlich verstärkt zu Kooperationen zwischen verschiedenen Plattform-Anbietern kommen, um eine größere Bandbreite an Services anbieten zu können. Freelancer, die sich frühzeitig geschickt positionieren, haben gute Chancen, den Markt mit zu bestimmen. Technisch betrachtet haben viele IT-Freelancer schon die Voraussetzungen, die sie für die Arbeit mit den unterschiedlichen Plattformen benötigen: Mit den Programmiersprachen C, C++, Java, Java Skript und vor allem Python sind sie nach Ansicht vieler Branchenexperten für das IoT bestens gerüstet.

Konnektivität wird ebenfalls ein bestimmendes Thema sein

Im Zuge des IoT wird auch die Konnektivität immer wichtiger werden. Aktuell steckt auch diese Entwicklung noch in den Kinderschuhen, doch sie hat Potenzial: Mithilfe von miteinander vernetzten Anwendungen und Produkten möchten Unternehmen in naher Zukunft immer mehr Kundendaten gewinnen und analysieren, um so im nächsten Schritt noch mehr Kunden binden zu können. Wie diese Daten gewonnen werden können und wie dazu die verschiedenen Rädchen im IoT ineinandergreifen müssen, wird ebenfalls ein Thema sein, das immer wichtiger werden wird. Bestimmender Trend dabei ist weiterhin das Narrow-Band IoT, dessen Reichweite weiter ausgebaut werden soll. Im Smart Metering, also bei der Abfrage von Messdaten (Heizung, Wasser usw. in Wohnhäusern) kommt das Narrow-Band IoT schon heute zum Einsatz. Daneben sind aber auch viele andere Bereiche denkbar, die ganz unterschiedliche Ausprägungen haben: Angefangen bei der Lokalisation von Tieren oder Personen bis hin zu einer gesamten Smart City sind Narrow-Band IoT Anwendungen zu finden. Das sind gute Nachrichten für Freelancer, die sich über den Ausbau des Narrow-Band IoT-Netzes freuen können. Denn der bedeutet, dass der Bedarf an qualifizierten Fachkräften weiter steigen wird. Ab Herbst diesen Jahres soll ein IoT-Netz von Vodafone bereits deutschlandweit laufen, in dem bis zu 4 Milliarden Gegenstände miteinander vernetzt werden können.

IT-Sicherheit bleibt wichtiges Thema

Neben diesen Innovationen bleibt das Thema IT-Sicherheit weiter wichtig und könnte sogar noch an Wichtigkeit gewinnen. Die Gründe dafür liegen auf der Hand: Bei immer mehr Geräten, Maschinen und Anwendungen, die miteinander vernetzt sind, gibt es auch immer mehr Angriffspunkte für Hacker, die die Daten abgreifen möchten. Freelancer, die sich zusätzlich zu den Anwendungen des IoT auch mit IT-Sicherheit beschäftigen, werden daher in naher Zukunft noch gefragter werden, als sie ohnehin schon sind. Und für Freelancer, die sich gerne breiter aufstellen möchten, bieten sich weitere Qualifikationen in dem Bereich IT-Sicherheit an.

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