Gepostet am 20. September 2019

Hardwareentwickler: vielseitig und viel gefragt

Hardwareentwickler werden auch als Elektronikentwickler, Hardwareingenieur oder Hardwaredesigner bezeichnet. Sie konzipieren, konstruieren und überarbeiten elektronische Schaltungen, Geräteteile und ganze Geräte. Hardwareentwickler sind in den verschiedensten Industrien tätig. Sie entwickeln Computer-Hardware und Elektronik aller Art auch für mechatronische Zwecke.

Was ist der Unterschied zwischen Hardwareentwickler und Softwareentwickler?

Der Begriff Hardware bezeichnet den physischen, greifbaren Teil eines Computersystems oder eines elektronischen steuerbaren Gerätes.
Software sind die Programme, die vom Computer oder anderen Geräten ausgeführt werden. Durch Programme wird das Gerät überhaupt erst nutzbar. Umgekehrt brauchen Programme (Software) eine physische Umgebung (Hardware), die ihre Anwendung möglich macht.

Hardware und Software sind somit engstens verzahnt. Das eine wäre ohne das andere nicht denkbar. Und natürlich wäre die Entwicklung moderner, komplexer Hardware ohne den Einsatz von Software heutzutage nicht mehr vorstellbar.

Wie läuft die Entwicklung von Hardware im Detail ab?

Die jeweilige Aufgabe wird zuvor in einem Pflichten- oder Lastenheft definiert. Auf dieser Basis entwickelt der Hardwareentwickler im Team oder alleine ein Lösungskonzept. Dazu gehört in der Regel ein Schaltplan mit den notwendigen elektronischen Bauelementen sowie das Layout. Im Layout werden Leiterplattenentflechtung, die Verdrahtung die Anordnung der Baugruppen und weitere Details beschrieben. Unter anderem berücksichtigt der Hardwareentwickler dabei natürlich auch Sicherheitsvorschriften und die EMV-Richtlinien (EMV = Elektronische Verträglichkeit), damit andere Geräte und das Gerät selbst nicht gestört werden.

Hardwareentwickler erstellen die für die spätere Produktion notwendigen Fertigungsunterlagen. Dazu gehören die Leiterplatte (Design und Bestückung in elektronischer Form), Bauteillisten und besondere Fertigungshinweise. Auch die Programmierung von PLDs und Mikrocontrollern sowie von RFID-Hardware zählt zu Aufgaben, die von Hardwareentwicklern in vielen Fällen mit übernommen oder betreut werden.

Meist übernehmen Hardwareentwickler die Inbetriebnahme von Prototypen in Eigenregie. Die Überleitung zur Serienfertigung geschieht in enger Kooperation mit dem Technologen.

Welche Ausbildung braucht man als Hardwareentwickler?

Hardwareentwickler bzw. Hardwareingenieur haben meist ein Studium an einer Hochschule oder Berufsakademie abgeschlossen, zum Beispiel in den Fächern Elektrotechnik/Elektronik, Mikroelektronik, Informationstechnik, Nachrichtentechnik, (Technische) Informatik oder in den Naturwissenschaften.

Die genannten Studiengänge sind alle weiter gefasst. Keiner der Studiengänge beschäftigt sich ausschließlich mit Hardwareentwicklung. Dafür vermitteln sie viel Grundlagenwissen in der IT. Wen die Hardwareentwicklung reizt, der kann sich beispielsweise in den Bereichen Hardware-Software-Design, Telematik oder Netzwerk- und Kommunikationstechnik spezialisieren. Perfekt sind natürlich zusätzliche, relevante Praxiserfahrungen, durch Praktika oder als Werkstudent.

Der Beruf des Hardwareentwicklers ist vielseitig und anspruchsvoll. Hardwareentwickler werden in vielen Industrien gebraucht und sind auch deshalb besonders gefragt.

Die Bezahlung in der IT ist überdurchschnittlich. Speziell Hardwareentwickler bewegen sich hier wiederum im oberen Bereich. Im Rahmen der Festanstellung und Arbeitnehmerüberlassung können Hardwareentwickler (je nach Berufserfahrung und Spezialisierung) im Durchschnitt zwischen 55.000 und 80.000 Euro im Jahr verdienen. Als Freiberufler kann sich die Spanne zwischen 70 und 90 Euro pro Stunde bewegen.

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