Gepostet am 24. Juli 2017

Jobsuche – Tipps für Bewerbungen

Jobsuche Tipps für Bewerbungen

Jobsuche leicht gemacht – Bewerbungstipps

Im Gegensatz zu früher ist das Verfassen einer Bewerbung heutzutage etwas anspruchsvoller. Ausgehend von der Frage, wie lange sich ein Personaler Zeit für die Durchsicht der Bewerbung nimmt, müssen Sie sich bewusst machen, dass im Text das Wichtigste möglichst schnell ersichtlich sein sollte. Denn es sind nur ca. 60 – 120 Sekunden, in denen die Bewerbung einen bleibenden und überzeugenden Eindruck hinterlassen muss.

Selbst wenn Sie über das passende Profil verfügen, Berufserfahrung vorweisen können und mehrere Jahre im Ausland gewesen sind, haben Sie die Einladung zum Vorstellungsgespräch noch lange nicht sicher. Bei der Jobsuche ist vor allem die Kreativität entscheidend, die Sie bei der Formulierung und Gestaltung der Bewerbungsmappe an den Tag legen. Wie das funktioniert?
Westhouse startet eine Reihe mit nützlichen Tipps rund um die Jobsuche und das Thema Bewerbungen – gerade auch unter dem Personalvermittlungsaspekt. Wie werden Sie gefunden? Wie müssen Sie auftreten, um von Recruiter wahrgenommen zu werden? Aber auch allgemeine Tipps für Bewerbungen sind enthalten.

Im heutigen Beitrag geht es um den Umgang mit Schwächen und das Thema Ehrlichkeit in diesem Zusammenhang.

Ehrlich währt bei der Jobsuche am Längsten: Was kann ich, was kann ich (noch) nicht?

Es ist kein Geheimnis, dass wir uns in der Bewerbung nur von unserer Schokoladenseite zeigen wollen. Kein Wunder: Personaler und Karriereberater predigen schließlich immer wieder, im Lebenslauf ausschließlich die fachlichen wie persönlichen Stärken in den Vordergrund zu stellen. Statt „Ich bekomme keinen geraden Satz auf Englisch raus“ schreiben wir „Ich verfüge über gute Englischkenntnisse“.

Platz für Schwächen, Mut und Ehrlichkeit ist da kaum. Karriereberater raten aber aus Erfahrung: Ehrlich währt bei der Jobsuche am Längsten.
So können Sie die Rubrik „Was ich kann“, in der Sie Ihre Stärken aufzählen, zusätzlich um den Abschnitt „Was ich nicht kann“ ergänzen. Zum Beispiel: „Selbstdarstellerisch präsentieren, programmieren, verhandlungssicher Französisch sprechen“. Auf diese Art ist es ehrlich, aber nicht negativ ausgedrückt, was Sie nicht können. Es kommt bei einer Bewerbung gut an, wenn Sie diesen Abschnitt beispielsweise auch in Ihr Xing – oder LinkedIn Profil mit einfließen lassen. Denn auch Recruiter wählen nach den vorhandenen Angaben aus, wer passen könnte. Von Vorteil ist es natürlich, wenn die Schwächen das beinhalten, wo Sie sich weiterentwickeln möchten. Hier können Sie zusätzliche Pluspunkte für das Bewerbungsgespräch sammeln.

Sie sind nicht aktiv auf der Jobsuche aber denken über einen Wechsel nach? Dann kann Sie der „Schwächenabschnitt“ zum Beispiel auch davor bewahren, falsche Erwartungen bei Head Huntern bezüglich der möglichen Dienstleistung zu wecken. Je detaillierter also das Auftreten, desto passender am Ende wahrscheinlich auch der Job und desto erfolgreicher die Jobsuche.

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