Gepostet am 11. Oktober 2019

Mit DevOps in die agile Zukunft

Der Begriff DevOps setzt sich zusammen aus den ersten Buchstaben der Worte Development (Entwicklung) und Operations (Betrieb) sowie einem Plural-s.

Was ist der Kerngedanke hinter DevOps?

Das Ausliefern (Deployment) von Software-Updates sorgt für Spannungen zwischen Entwicklern und Betreibern. Die Entwickler wollen möglichst schnell Neues implementieren. Und so dem Kunden zum Beispiel verbesserte Funktionen zur Verfügung stellen. Der IT-Betrieb dagegen neigt zur Vorsicht, zum Beharren auf dem Bestehenden. Hauptgrund für diesen Konservatismus ist das Ausfallrisiko. Der Wunsch nach Änderung (Change) und Fortschritt steht also gegen Beharren und Vorsicht.

DevOps will diese beiden gegensätzlichen Positionen aussöhnen und sie zu einer fruchtbaren Zusammenarbeit führen. Durch die optimierte, vom Management unterstützte, Kooperation von Entwicklung und Betrieb soll die Auslieferung von Software und Software-Updates effizienter und fehlerärmer werden.

Ist DevOps unabdingbar?

Die Anforderungen der Kunden, sowohl der Konsumenten wie auch der Entscheider aus Industrie, Handel, Dienstleistungen und Institutionen haben sich radikal geändert. Die Unternehmen stehen durch ständigen technologischen Fortschritt und globale Konkurrenz unter Druck, Änderungswünsche möglich schnell umzusetzen. Scrum und andere agile Methoden werden durch den DevOps-Ansatz ideal begleitet. Zudem gilt DevOps vielen als unabdingbar für den Schritt in die Cloud.

6 Grundvoraussetzungen für das Funktionieren von DevOps

 

• Kundenorientiertes Denken und Handeln (Customer-Centric Action)
• Von Beginn, an das Endergebnis denken (Create with the End in Mind)
• Ende zu Ende-Verantwortlichkeit (End-To-End Responsibility): voll verantwortliche Teams bestehend aus Entwicklungs- und Betriebsmitarbeitern, die entwickeln, betreiben, umsetzen und Support leisten.
• Autonom agierende Teams aus gleichberechtigten Mitgliedern (Cross-Functional Autonomous Teams)
• Kontinuierliche Verbesserung (Continuous Improvement): permanente Anpassung an technische Veränderungen, an geänderte Kundenanforderungen sowie zusätzliche Rahmenbedingungen, wie Gesetze und Verordnungen.
• Weitgehendste Automatisierung (Automate Everything You Can)

Weitere Notwendigkeiten für DevOps:

• Automatisierte Tests: Nur sie machen es möglich, schnell auszuliefern und zugleich gute Qualität zu liefern.
• Monitoring: Es ist wichtig neutral, den Erfolg zu prüfen. Nur so wird ein Soll-Ist-Vergleich möglich. Die Leistung für den Auftraggeber kann neutral bewertet werden.
• Ausreichend Eigenverantwortung: Die Entwickler sollten über Roll-outs und Fehlerbehebungen auch kurzfristig entscheiden können.
• Unternehmensweites Lernen und Teilen von Wissen: Wissen wird oft gehortet. Dies widerspricht dem DevOps-Gedanken, für den Wissen und Austausch zentral sind. Soweit irgend möglich sollten zudem auch Kritik und Erfahrungen von Usern erfasst werden. Künstliche Intelligenz, die zum Beispiel Chateinträge auswertet, kann hierbei hilfreich sein.

Zu viel Schnelligkeit kann die Sicherheit gefährden. Hier setzt DevSecOps ein.

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