Gepostet am 30. August 2019

New Work, der Entwurf für modernes, selbstbestimmtes Arbeiten

Arbeitswelt der Zukunft

Digitalisierung, Künstliche, Industrie 4.0, Globalisierung und Home Office sind fünf wichtige Faktoren, die den aktuellen Mega-Trend „New Work“ beflügeln.

Doch was ist New Work überhaupt? – New Work ist eine neue Form, um Arbeit für den Einzelnen, für Teams und ganze Unternehmen anders zu denken und zu organisieren. Prämisse ist, möglichst viele Freiräume für selbstbestimmtes Handeln zu ermöglichen. Auf diese Weise werden Kreativität und Eigenverantwortung gefördert sowie die Arbeitsqualität gesteigert.

Mitten im Umbruch von „Old Work“ zu „New Work“

Die Arbeitswelt wandelt sich. Klassische Industriearbeit ist seit vielen Jahren ein Auslaufmodell. Exakte Arbeitsteilung, ausgeprägte Hierarchien und unverrückbare Zeitstrukturen waren früher vielfach unabdingbar und prägten das Arbeitsleben der meisten Arbeitnehmer.

Doch durch die Umgestaltung von der alten Industrie zur Industrie 4.0, mit dem Siegeszug intelligenter Technologien und dem Bedeutungszuwachs von Dienstleistung und Service muss auch die Arbeit selbst umfassend modernisiert werden. Statt Standardisierung ist Flexibilität gefragt. Die Arbeitswelt steht vor großen Herausforderungen und Veränderungen.

New Work startet mit der Frage: „Was willst du wirklich, wirklich tun?“

Diese Frage sollte sich nach Professor Frithjof H. Bergmann, dem Begründer des New Work-Konzeptes, jeder stellen. Was auf den ersten Blick recht eigensinnig und Arbeitnehmer-bezogen klingt, öffnet gerade auch für Arbeitgeber frische Perspektiven. Denn wenn Festangestellte wie Freiberufler durch ihre Arbeit zufriedener und glücklicher sind, steigert dies Motivation und Produktivität, und zwar dauerhaft.

Zufriedenheit fördert den Output und stärkt das Image des Unternehmens. Und das Arbeitgeber-Image ist mitentscheidend, um begehrte Fachkräfte, wie beispielsweise IT- und SAP-Experten, Software-Ingenieure und Programmierer, für sich zu gewinnen und langfristig zu binden. Auch deshalb setzen Unternehmen aller Größen weltweit auf New Work-Konzepte. Darunter auch die Deutsche Telekom mit „Magenta Lighthouse“ und MAN mit seiner Zukunftswerkstatt. In der Schweiz ist die Haufe-umantis AG (ein Unternehmen der Haufe-Gruppe), ein langjähriger Pionier und Vorreiter. Das Unternehmen entwickelt Software zur Unterstützung des Human Resources Management.

Wie Unternehmen New Work in der Praxis anstoßen:

Austausch und Transparenz in und zwischen allen Abteilungen anregen
• Impulse für mehr Teamarbeit durch Co-Working Bereiche
• Den Arbeitsplatz und die Arbeitszeit generell flexibler gestalten, unter anderem durch Home Office, mobiles Arbeiten und virtuelle Teams
• Kreativität und Diskussionen mittels flacher Hierarchien fördern
Arbeitsverträge individueller ausarbeiten; auch hierbei Interessen von Freiberuflern berücksichtigen

Große Chancen für qualifizierte Kräfte in der IT

New Work eröffnet vielen Fachkräften, ganz besonders Software-Experten, SAP-Beratern und anderen IT-Spezialisten viele neue Möglichkeiten. Die von ihnen mitentwickelten und implementierten Technologien machen es möglich, unsere Arbeitswelt moderner, produktiver und sinnstiftender zu gestalten. Gleichzeitig können Sie bei einem Arbeitgeber, der New Work in der Praxis umsetzt, selbstbestimmter handeln und profitieren unter anderem von einer höheren Flexibilität in Ihrer täglichen Arbeit.

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