Gepostet am 23. Oktober 2018

Ein Blick ins Morgen: Wieviel Zukunftssicherheit bietet SAP für Freiberufler?

Zukunftssicherheit

„Die Zukunft kann man am besten voraussagen, wenn man sie selbst gestaltet“, sprach der berühmte amerikanische IT-Pionier Alan Kay. Und die Legende behielt zumindest bis heute absolut Recht.
IT-Berater und Softwareingenieure, Freiberufler wie Festangestellte, haben in den vergangenen Jahrzehnten die Zukunft fleißig mitgestaltet. Sie waren begehrt wie nur wenige andere Berufszweige. Die Nachfrage nach ihnen und ihren Leistungen blieb ungebrochen hoch. Und sie wuchs auch noch überdurchschnittlich. Die große Ausnahme war das Krisenjahr 2009. Aber selbst hier war der Einbruch von Nachfrage und Umsatz bei SAP-Spezialisten relativ geringer als in anderen Berufsgruppen. IT-Wissen allgemein und SAP-Wissen speziell ist für Marktteilnehmer aller Größen unentbehrlich geworden. Zukunftssicherheit wurde, aus der Vergangenheit betrachtet, bei SAP und vieler anderer Software automatisch mit ausgeliefert.
Das spiegelt sich auch im Verdienst. So sind die Stundensätze für IT-Spezialisten und SAP-Experten überdurchschnittlich hoch. Und sie werden auch freiberuflich überdurchschnittlich häufig nachgefragt.

SAP Experten verdienen im Schnitt ungefähr 10 Euro mehr pro Stunde als andere Freiberufler

Dies ist ein Durchschnittswert. In zahlreichen Fällen ist der Abstand weit größer. Schon die Einstiegsgehälter nach dem Bachelor liegen bei ca. 47.000 Euro im Jahr. Mit einem Masterabschluss liegen die Einstiegsgehälter noch einmal 10 bis 15 Prozent höher. Doch aufgrund der guten Nachfrage ist der Master nicht unbedingt nötig. Persönliche Erfahrung, Spezialisierung und Einsatzwille zählen. Am besten verdient wird in den Ballungsgebieten rund um die Metropolen Frankfurt am Main, Stuttgart, München und Hamburg. Durchschnittlich werden hier 69.000 bis 75.000 Euro jährlich verdient. Für diejenigen, die lange genug im Geschäft sind, sind in allen Regionen Deutschlands erheblich höhere Verdienstspannen möglich.

Bisher zeigte der Verdienstpfeil stetig nach oben. Ist Zukunftssicherheit auch übermorgen garantiert?

Heise Online berichtete im Juli 2018, dass SAP seinen Umsatz im zweiten Quartal entgegen dem DAX-Trend wiederum steigern konnte. Für das Jahr 2018 prognostizierte SAP einen Umsatz von 24,97 Milliarden Euro. Und übertrifft damit seine bisherigen Prognosen um immerhin 175 Millionen Euro.

Schlüsselbedeutung für die Anwender spielt SAP-Beratern Trumpfkarte in die Hand

ERP-Systeme, wie das von Weltmarktführer SAP, sind mittlerweile bei kaum einem Wirtschaftszweig mehr wegzudenken. Sie verschlanken und verkürzen Prozesse und Abläufe. Sie ermöglichen Einsparungen, stärken die Wettbewerbsfähigkeit und tragen wesentlich zur Effizienz- und Gewinnsteigerung bei. Nicht zuletzt wird mit SAP auch abgerechnet. ERP-Software hat also eine überragende Bedeutung für die Entscheider in den Unternehmen. Deshalb setzen viele Vorstände und Geschäftsführer entsprechende Prioritäten. Die Bereitschaft in IT-Mitarbeiter und gute Freiberufler zu investieren, bleibt sehr hoch. Perfekt für alle, die gern gefragt sind und auf Zukunftssicherheit setzen.

Marktbeobachtung und Weiterbildung unverändert wichtig für freiberuflich tätige Berater und Softwareingenieure

SAP und die Nachfrage nach SAP-Service- und Beratungsdiensten erscheinen also höchst stabil. Die Mehrzahl der Analysten setzt auf weiteres Wachstum. Dennoch sollten selbständige ERP-Berater, wie alle Freiberufler, stets auch den Gesamtmarkt im Auge behalten. Krisen oder auch Verschiebungen von Marktanteilen hin zu Wettbewerbern sind natürlich langfristig nicht völlig auszuschließen.
Wer die aktuellen Zahlen betrachtet, der steht mit einer soliden IT-Ausbildung exzellent da. Es gibt nur wenige Berufsgruppen in Deutschland denen ähnliche gute Perspektiven prophezeit werden. Die Westhouse Group ist für Sie da und vermittelt an interessante Auftraggeber in Deutschland und international. Natürlich beraten wir Sie gerne individuell zum Thema Zukunftssicherheit und zu Ihren anderen Fragen.

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